Tierheilpraxis Weltersbach

 

Komplexmittel der Insul-Serie 

Im Laufe seiner langjährigen Praxiserfahrung hat mein Mann in Zusammenarbeit mit deWachtberg-Apotheke in Wachtberg-Berkum eine eigene Serie homöopathischer Komplexmittel für die häufigsten Erkrankungen bei Hund und Katze entwickelt.

Die Komplexmittel haben in der Praxis gezeigt, dass sie sich in einer Vielzahl von Fällen auch sehr gut zur Selbstbehandlung eignen.

Dabei muss natürlich jedem verantwortungsbewussten Tierbesitzer klar sein, wann er zusätzlich die fachliche Hilfe eines Tierarztes bzw. Tierheilpraktikers in Anspruch nehmen muss.

Denn es kann für das Tier lebensgefährlich werden, wenn bei bestimmten akuten Erkrankungen (z. B. Vergiftung, Magendrehung, Harnverhalten, Darmverschluss) zuviel Zeit verschenkt wird.

Allgemeines über die Anwendung:

Die Insul-Präparate können sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen eingesetzt werden. Darüber hinaus eignen sich die Mittel der P-Serie auch sehr gut zur Gesundheitsvorsorge, denn sie unterstützen die Leistungsfähigkeit der einzelnen Organsysteme

Die meisten Insul-Präparate werden in der Potenz LM VI hergestellt. Diese wirkt sehr sanft und verursacht i. d. R. keine Erstverschlimmerung. Sie kann ohne Bedenken häufig und über einen längeren Zeitraum verabreicht werden. Besonders bei der Behandlung chronischer Krankheiten hat sie sich sehr bewährt.

Grundsätzlich richtet sich die Häufigkeit der Mittelgabe nach dem Krankheitsverlauf.

I. d. R.  gibt man bei einer akuten Krankheit 2 -3 x tägl. 5 - 10 Globuli. Die Medikamentengabe sollte beendet werden, wenn die Symptome vollständig abgeklungen sind.

Im hoch akuten Fall sollten die Mittel zu Beginn häufiger gegeben werden. Dafür eignet sich die "Eierbechermethode". Man füllt einen Eierbecher (kein Metall!) mit Wasser und gibt 15 Globuli hinein. Halbstündlich - später stündlich - verabreicht man dem Tier von dieser Mischung jeweils 1 ml, am besten mit einer Einmalspritze direkt in den Mund. Tritt nach einigen Gaben eine deutliche Besserung ein, kann der Abstand zwischen den Gaben auf 4 - 6 Std. verlängert werden.

Bei chronischen Erkrankungen (z.B. der Leber, der Nieren, des Herzens) und degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates sollten die Mittel dauerhaft 1x tägl. gegeben werden. Damit aber kein "Gewöhnungseffekt" eintritt, hat es sich bewährt, die Gaben von Zeit zu Zeit auszusetzen.

Je nach Krankheitsursache und -verlauf bietet es sich an, ergänzend zu den Insul-Präparaten entsprechende homöopathische Einzelmittel, z. B. das Konstitutionsmittel zu verabreichen.

Selbstverständlich gibt es auch Erkrankungen - akute wie chronische -, die den Einsatz schulmedizinischer Arzneimittel erfordern. Diese können jedoch immer auch hervorragend mit einer homöopathischen Behandlung unterstützt bzw. ergänzt werden.