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29.07.2021

Stoppt Tierleid in sozialen Medien


Petition an die Betreiber der sozialen Netzwerke

Stoppt das Tierleid!
Es sind Taten schwerster Tierquälerei, deren alleinige Vorstellung schon schwer zu ertragen ist. Doch in den sozialen Netzwerken können sich die Aufnahmen nahezu uneingeschränkt in Bild- und Videoformat unter Millionen Nutzer*innen weltweit verbreiten. Dabei differenzieren die sozialen Netzwerke nicht, ob Inhalte zu informativen oder dokumentarischen Zwecken oder rein zum Erzeugen von Reichweite erstellt werden. Insgesamt unternehmen sie nur selten etwas gegen die Darstellung schwerster Tierleid-Inhalte. So wird die Gewalt gegen Tiere normalisiert und die Gesellschaft an Tierleid gewöhnt – was massive Verschlechterungen für den weltweiten Tierschutz zur Folge haben könnten. Zudem geben die sozialen Netzwerke den Nutzer*innen die Möglichkeit, die Inhalte zu speichern und weiterzuverbreiten – und sich sogar animieren zu lassen, die Taten nachzuahmen.

Wir fordern die sozialen Netzwerke auf:
Werden Sie sich der Folgen ihrer uneingeschränkten Darstellung von Tierleid bewusst und übernehmen Sie endlich Verantwortung!
• Prüfen Sie konsequent, ob das dargestellte Tierleid dokumentarische oder informative Zwecke im Sinne der Aufklärung über Missstände (so von Organisationen und Medien genutzt) erfüllt. Ist der entsprechende Kontext nicht gegeben, müssen die Inhalte unwiderruflich gelöscht werden.
• Ergänzen Sie ihre Gemeinschaftsstandards umfassend um die Thematik Tierleid, zu deren Einhaltung sich Nutzer*innen mit ihrer Registrierung und Profilerstellung verpflichten müssen, und
• überprüfen Sie die Einhaltung. Bei Verstößen müssen Sie sicherstellen, dass keine weitere Verbreitung des Inhaltes – durch andere und die oder den Ersteller*in – möglich ist!

• Videos unter dem Titel „Animal Crush“ (deutsch: Tiere zertreten) dokumentieren, wie lebende Tiere tot getrampelt werden – Insekten, Kaninchen, Kätzchen und Hundewelpen.
• „Das ist, was ich mit Streunerhunden mache, die mich verfolgen“, schreibt ein Mann unter ein Video, in dem er einen Hund in eine Schlucht wirft.
• Drei Katzen werden ertränkt, dabei gefilmt und unter dem Titel „Kätzchen ertränken“ veröffentlicht.
• Ein Bild von einem Hund, dessen Schnauze mit Tape verklebt ist, wird mit den Worten gepostet, „dass das passiert, wenn du nicht ruhig bist.“
• Ein Video einer Katze, die in einer laufenden Mikrowelle gefangen um ihr Leben kämpft…. Bilder blutiger Hundekämpfe, Videos brutaler Misshandlungen von Tieren…
• Das Tierleid muss gestoppt werden!

• Wir von der Welttierschutzgesellschaft sind der Überzeugung, dass es auch in der Verantwortung der sozialen Netzwerke liegt, für ein respektvolles Miteinander von Tier und Mensch zu werben und Tierleid keine Plattform zu bieten!
• Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, bitte begleiten Sie unsere Vorhaben: Unterzeichnen Sie die Petition und teilen Sie diese in Ihrem Bekanntenkreis.
https://welttierschutz.org/petition/




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